Wasser für den Sinus Baianus: Römische Ingenieur- und Wasserbauten der Phlegräischen Felder
Lichtbildervortrag von Prof. Dr. Ing. Manfred Döring, (Adenstedt)
am Donnerstag, 8. März 2012 um 19:30 Uhr im Riedelsaal der VHS
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Die Gegend nordwestlich von Neapel, die Region zwischen Misenum, Baiae und Cumae war die mondänste und reichste Großstadtregion des römischen Reiches. Hier gab es mehrere Häfen mit einer ungeheuren Umschlagskapazität an Waren aus dem nahen und fernen Osten. Die Villen waren unvorstellbar reich ausgestattet und es gab großzügige Badeanlagen und Wasserbauten. Heute liegt der Wasserspiegel zwei bis drei Meter über dem Niveau zu römischer Zeit. Deshalb befinden sich alle Reste der römischen Hafenanlagen heute unter Wasser. Man fand deshalb hier ein überregionales Wasserversorgungssystem mit Reservoirs aller Größen. Viele der Bauwerke wurden in den Tuff gegraben, weshalb sie heute noch gut erhalten sind. Der Referent hat hier wichtige Forschungsarbeit geleistet und berichtet von den Ausgrabungen vor Ort. (zen)
