Giacomo Casanova: Ein außergewöhnlicher Europäer aus Venedig
Diavortrag von Daniela Crescenzio, Unterhaching,
am Donnerstag, 17. Juni 2010, 19:30 Uhr im Riedelsaal der VHS
zum Inhalt
Giacomo Casanova – ein Name, der angeblich alles
sagt. Dass er Konzertgeiger war, sich für Bibliotheken begeisterte und sich
obendrein als ein angenehmer Gesprächspartner an den europäischen Höfen erwies,
ist oft weniger bekannt. Seine Neugier und Wissbegierde führten ihn jahrelang
auf den unsicheren und unbequemen Strassen Europas von England nach Russland,
über Polen nach Frankreich, von Spanien bis Deutschland.
Seine Lebensgeschichte spiegelt auch die
Vorlieben und Besonderheiten seiner Zeit wider genauso wie die negativen Seiten.
Seine Beziehungen zu Deutschland stammen nicht nur aus den Reisen durch dieses
Land, sondern auch daher, dass seine Mutter Giovanna Farussi und der Bruder
Giovanni Battista, Maler und Zeichner, jahrelang in Deutschland
lebten.
Die Referentin stellt die vielen Facetten dieses Mannes vor, auch in Beziehung zu der Zeit, in der er lebte. Porträts von Casanova, Bilder von Venedig und anderen europäischen Städten runden die Präsentation ab, die sicher manche neuen Erkenntnisse über Casanova vermitteln wird. (zen)
