Capri sehen und dann leben: Geschichte und Kultur einer kleinen „großen“ Insel
Diavortrag von Dr. Almut Mey, Berlin,
am Donnerstag, 11.02.10, 19.30 Uhr im Riedelsaal der VHS
zum Inhalt
Der erste, der die Schönheit, aber auch den strategischen Wert einer Felseninsel wie Capri erkannte, war Kaiser Augustus. Sein Nachfolger, Kaiser Tiberius, baute dessen „Villa Iovis“ zu einem wahren Palast aus und regierte von hier aus das Römische Weltreich für elf Jahre. Die Räume in diesen immer noch gewaltigen Palastruinen waren in den kaiserlichen Farben Schwarz-Rot-Gold ausgestattet, die heute die deutsche Flagge zieren. Vor den Römern hatten bereits die Griechen 500 Jahre lang die Insel besiedelt und ihre Spuren hinterlassen. Seitdem riss der Strom der Besucher nicht mehr ab. Vor allem im 19. Jhdt. kam es zu einer wahren Invasion von Dichtern, Malern, Wissenschaftlern und anderen Berühmtheiten. 1826 entdeckte der schlesische Maler und Dichter August Kopisch die Blaue Grotte. Und die heutigen Touristenzahlen sind ein Beweis dafür, dass die Insel immer noch als Inkarnation der Schönheit gilt. (zen)
