100 Jahre italienischer Futurismus
Powerpointpräsentation von Frau Prof. Dr. Karin Priester (Münster)
am Freitag, 20. Mai 2011, 19:30 Uhr im Riedelsaal der VHS
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Zum Inhalt
Im Jahre 1909 trat eine italienische Künstlergruppe unter der Führung von Filippo Tommaso Marinetti mit einem Manifest an die Öffentlichkeit. Darin wurde der politischen und künstlerischen Vergangenheit Italiens, dem sogenannten passatismo, eine radikale Absage erteilt. Die Futuristen, wie sie sich nannten, lenkten ihren Blick auf die Gegenwart und die Zukunft. Sie wollten radikal modern sein und entwickelten eine Formensprache, die den Rausch der Geschwindigkeit, die Dynamik und den rasanten Rhythmus des modernen Lebens ins Zentrum ihrer Aktivität stellte. In Italien gehörte der Futurismus zur Spitze der europäischen Kunstavantgarde. Die Werke von Malern und Bildhauern wie Giacomo Balla, Umberto Boccioni, Fortunato Depero, Gino Severini und natürlich F.T. Marinetti wurden international bekannt.
Weniger bekannt ist aber der sogenannte „zweite Futurismus“ zur Zeit Mussolinis in den 1920er und 1930er Jahren. Diese Künstler wie Tullio Crali, Gerardo Dottori stellten sich mit der „Flugmalerei“ in den Dienst der Kriegspropaganda.
Diese Präsentation zeigt die wichtigsten Werke von Vertretern des „ersten“ und „zweiten“ Futurismus und setzt sie in Beziehung zu anderen Kunstrichtungen wie dem Novecento der Jahre 1914-1945. (zen)
